Patronin der Elisabethenvereine

Die Heilige Elisabeth von Thüringen

Elisabeth, die Landgräfin von Thüringen, wird mit Recht als eine der größten deutschen Heiligen verehrt. Ihr Leben hat nicht lange gewährt, aber was sie gewirkt hat, ist unvergessen. Geboren 1207 auf der Burg Sâros - Patak in Ungarn als Tochter des Ungarnkönigs Andreas II. und seiner ersten Gemahlin Gertrud von Andechs, einer Schwester der hl. Hedwig. Elisabeth von Thüringen starb am 17. November 1231 mit vierundzwanzig Jahren. Bald ereigneten sich an Ihrem Grab viele Wunder. Schon vier Jahre nach Ihrem frühen Tod wurde sie vom Papst Gregor IX. 1235 heiliggesprochen. Von den zahlreichen Votivgaben und großherzigen Spenden konnte bald schon der Grundstein der brühmten Elisabethkirche zu MARBURG gelegt werden, wo ihr Sarkophag eine würdige Ruhestätte fand. Am 01. Mai 1236 hatte die feierliche Erhebung der Gebeine der Heiligen in Anwesenheit von Friedrich II. stattgefunden.

Heilige Elisabeth von Thüringen
Glasfenster der Elisabethkirche Marburg
Elisabethkirche zu MARBURG
Der Sarkophag der hl. Elisabeth

 

Alle Berichte über die hl. Elisabeth erzählen, mit welcher Hingabe und Furchtlosigkeit sie die Aussätzigen pflegte, die damals allgemein geächtet waren, wie fürsorglich sie sich um die Wöchnerinnen kümmerte, wie zärtlich sie mit den Kindern umging, wie sie allenthalben Trost spendete und Freude bereitete.

Eines der wenigen Worte die von Ihr überliefert sind, lautet: "Ich habe euch immer gesagt, dass wir die Menschen fröhlich machen müssen".

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